Historie der Potenzmittel - Von natürlichen / pflanzlichen Wirkstoffen zu Viagra & co.

Schon seit Anbeginn der Menschheit ist die Steigerung der Potenz durch verschiedenste Tränke und Stimulanzien ein zentrales Thema in der Sexualität des Mannes.

In nahezu allen Kulturkreisen wurden speziellen Pflanzen und Gewürze (wie etwa Sauerampfer, Disteln oder die Muskatnuss) oder auch tierischen Produkten (z.B. Tigerhoden, Horn vom Nashorn oder Haiflossen) aphrodisierende Wirkungen zugesprochen und diese über Jahrhunderte überliefert.

Neben des Einsatzes als Aphrodisiaka (d.h. als die Lust steigerndes Mittel) ist dabei natürlich auch die Wirkung als Potenzmittel (d.h. als Steigerung der sexuellen Fähigkeiten) wichtig.

Je länger ein Mann "kann", desto größer auch der Gewinn an Prestige. Dieses Denken hat sich aus den archaischen Zeiten bis in die Gegenwart erhalten.

Mit Hilfe modernerner Untersuchungsmethoden konnten zum Teil tatsächlich die Libido steigernde Effekte bestätigt werden, zum weitaus größeren Teil handelte es sich jedoch auch nur um Mythen, welche sich bestenfalls mit beobachtbaren Placebo-Effekten begründen lassen.

Den großen Durchbruch erlangten die modernen Potenzmittel erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Durch den Erfolg der medizinischen Forschung in der Erkennung des Einflusses von PDE-5-Hemmern auf die Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen und beizubehalten, stehen dem Menschen nun erstmals nach Tausenden von Jahren eindeutig wirksame Stoffe zur Verfügung.

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Zusammenfassung

Die Welt der potenzsteigernden Stoffe vor der Entwicklung von Viagra: Jahrhunderte alte Geheimrezepte aus speziellen Pflanzen, Haiflossen oder Tigerhoden

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