Erektile Dysfunktion - Erektionsstörungen und Potenzprobleme

Unter einer erektilen Dysfunktion versteht man eine über einen gewissen Zeitraum mehrfach oder dauerhaft auftretende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion des Penis zu erlangen und diese beizubehalten. Im Sprachgebrauch werden oftmals synonym Begriffe wie Erektionsstörung, Potenzprobleme oder Impotenz - manchmal mit abwertendem Unterton - verwendet.

Weitere Ursachen für Potenzprobleme

Die Ursachen der erektilen Dysfunktion können vielfältiger Natur sein. Neben organischen Leiden ausgelöst durch Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Alkoholkonsum oder Verletzungen am Schwellkörper sind es vor allem psychiche und psychosoziale Gründe, die zu Potenzproblemen führen.

Der Stress im Alltag im Spannungsfeld zwischen Berufsleben und/oder Familie oder auch die Versagensangst beim Liebesakt können als Auslöser für eine verschwindende Libido und in der Folge Erektionsstörungen genannt werden.

Psychische Belastungen durch Erektionsstörungen

Für einen Mann ist die erektile Dysfunktion eine schwer auf die Psyche schlagende Erkrankung. Potenz gilt seit Urzeiten als Inbegriff der Männlichkeit und dieses archaische Denken hat sich bis zum heutigen Tage erhalten. Niemand wird am Stammtisch über Erektionsprobleme reden wollen, denn die Schmach und Schande von Potenzproblemen will man im Freundes- oder Kollegenkreis nur sehr ungern erörtern.

Neben der psychischen Belastung muss man der erektilen Dysfunktion aber auch eine schwerwiegende physische Komponente zusprechen, da die ED oftmals ein Vorbote von noch gravierenderen Erkrankungen ist. Probleme bei der Blutversorung des Penis können ein Indikator davor sein, dass sich das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöht hat. Die Blutgefäße, welche das Herz mit dem Körper verbinden versorgen, arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie die des Penis.

Nicht zuletzt auf Grund dieser Ähnlichkeit wurde in klinischen Studien für ein Mittel zum Senken des Blutdrucks Anfang der 90er Jahre die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern bei der Therapie von Potenzproblemen entdeckt.

Potenzmittel als Medikamente gegen die erektile Dysfunktion

Medikamentöse Potenzmittel (u.a. Viagra, Cialis, Levitra) werden zur Linderung der Beschwerden von Erektionsstörungen verschrieben. Diese Medikamente wirken zwar nicht ohne eine bestehende sexuelle Stimulation, sorgen bei Vorhandensein ebendieser aber für eine verbesserte Leistungsfähigkeit.

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Zusammenfassung

Ursachen von Potenzstörungen, Folgen der psychischen Belastung und Vorstellung von Medikamenten (Potenzmitteln) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion

Stichwörter

Erektile Dysfunkion, Erektionsstörungen, Potenzprobleme, erektile Disfunktion, Erektionsstörung, Potenzproblem, Potenzstörungen